Bau eines Sandariums

 
Eine Aktion im Rahmen der "Woche der Natur" durch die Bingo-Umweltstiftung 

Bau eines Sandariums


Zunächst hat uns Gartenbautechnikerin Frauke Senne einiges über die Bedeutung der Wildbienen erzählt. 
Sie benötigen je nach Art verschiedene Elemente zur Eierablage. Während die einen gerne morsches Holz, Stroh und ähnliche Materialien zur Eiablage verwenden, benötigen andere unbewachsene Erde, (z.B. so wie in Gärten früher viele Stellen nur oberflächlich frei gehackt wurden). Sandbienen dagegen benötigen unbewachsene sandige Standorte. 
Da die Sandbienen bei uns nicht viele passende Gegebenheiten finden können, ist die Idee aufgekommen, in Gärten als auch im öffentlichen Raum so genannte Sandarien anzulegen.

Die Mindestgröße sollte eine Fläche von 1 m² haben und eine Tiefe von mindestens 50cm, besser 60 cm. Falls man die Fläche ausheben will, muss drauf geachtet werden, dass in dem Gebiet keine Staunässe entstehen kann. In diesem Fall ist es besser, das Sandarium in die Höhe zu bauen. Man kann es mit Sandstein, alten Ziegelstein oder auch Baumstämmen am Rand hin befestigen. 

Hat man mehr Platz, ist es aber genauso denkbar einen großen Sandhaufen aufzuschütten. Genaue Erklärungen, viele Beispiele und Informationen zu den verschiedenen Wildbienenarten findet ihr unter:

https://www.wildbienen.de/wbienen.htm und https://ebooks.wildbee.ch/erdnister/mobile/index.html#p=35

In der Nähe eines Sandariums sollten natürlich auch die entsprechenden Pflanzen zu finden sein, die die Sandbienen benötigen. Möchte man prüfen, für welche Insekten die Pflanzen, die im Garten stehen, wertvoll sind oder gar nach den für Sandbienen erforderlichen Pflanzen suchen, ist sehr die Natura DB App zu empfehlen: https://www.naturadb.de/