Zu Besuch bei den Bienen
Vom 18. 08.24 bis zum 01.09.2024 besuchte der Imker Nils Hinse aus Lüdersfeld mit drei seiner Bienenvölker das Umweltbildungszentrum Wilde Karde.
Um die 200 Kinder und Erwachsene aus verschiedenen Einrichtungen kamen, um das Angebot wahrzunehmen. ( GS Nienstädt /GS Obernkirchen/ Seggebruch, Kita Hespe, Kita Bergkrug und die BBS Rinteln).
Jeden Vormittag sammelten sich verschiedene Kindergruppen oder Schulklassen mit ihren Erzieher/Innen und/oder Lehrer/Innen auf dem Gelände das Umweltbildungszentrums Wilde Karde.
Herr Hinse erklärte den Kindern eindrucksvoll , wofür die Biene so wichtig ist, was unterscheidet die Honigbiene von der Wildbiene, wie leben Bienen, wovon ernähren sich Bienen und wie können wir sie bei ihrer so wichtigen Aufgabe unterstützen und schützen?
Im praktischen Teil konnte man den Bienen ganz nah kommen, es wurden Pollen probiert, die Bienen gefüttert und Honig direkt aus der Wabe gekostet.
Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig – es lohnt sich auf die kleinen Flugtiere zu achten, sie zu schützen und sie zu unterstützen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht!
Eine Wiederholung ist geplant!
Fortbildung „Forschen macht Spaß!“ am 18.11.2023
In Kooperation mit der VHS Schaumburg fand am 18.11.2023 im Umweltbildungszentrum eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte statt, die mit Kindern im Krippenalter arbeiten. Die Teilnehmerinnen kamen aus Kindergärten und Kindertagespflegeeinrichtungen zu dieser gemeinsamen Veranstaltung.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab’s erstmal „Forschen zum Warmwerden“. In zwei Gruppen wurden verschiedene Alltagsmaterialien auf ihre Eignung als Forschungsobjekt für Krippenkinder getestet. Es war erstaunlich, wie viel Kreativität die Teilnehmerinnen entwickelten – und wieviel Spaß das gemeinsame Forschen allen bereitete!
Anschließend erläuterte die Referentin Eva von Löbbecke anhand einer Präsentation und Filmsequenzen aus der Praxis die Möglichkeiten und Grenzen des Naturerforschens von Krippenkindern und erarbeitete mit den Teilnehmerinnen die Rolle der pädagogischen Fachkraft und die Orientierung an der Kinderfrage als zentrales Moment der Arbeit mit sehr jungen Kindern.
Mit diesen theoretischen Hintergrundinformationen ging es in die nächste Praxisphase: Anhand konkreter Forschungsanlässe, die auf der Praxiserfahrung der Referentin basierten, wurde in zwei Gruppen mit viel Phantasie, Kreativität und Spaß anhand eines Materialbuffets den gestellten Fragen nachgegangen. Sehr bereichernd für alle war auch der Austausch untereinander – über die unterschiedlichen Einrichtungen, Angebotsideen, Materialien und Erfahrungen.
Das Storchennest ist da
Am 25.10.2023 war es endlich soweit. Morgens um 8.00 Uhr kam die Firma Stelling mit dem langersehnten Storchennest. Der Aufbau konnte beginnen.
Schon zu Beginn der Sanierung war klar, auf dieses Haus muss ein Storchennest. Zumal in der Gegend immer mehr Storche gesichtet werden. Der Bürgermeister Herr Wittkugel, die Dorfgemeinschaft Echtorf und das Team des Umweltbildungszentrums Wilde Karde waren sich schnell einig. Dank der Bingo-Lotto-Stiftung, die uns das Nest und den Aufbau finanziert, ist es nun auf dem Dach.
Nun hoffen wir auf das Frühjahr und einen weiteren neuen Mitbewohner auf dem alten Bauernhaus.
Komm wir geh´n nach draußen - Teil 2
Fortbildung in der Kita Hespe am 20.11.2023
Eine weitere Fortbildung im Rahmen des Projektes „Komm mit, wir geh´n nach draußen!“ fand am 20.11.2023 in der Kita Hespe statt. „Natur erleben mit allen Sinnen“ stand hier auf dem Programm.
Nach einer kurzen Begrüßung wurde mit der Begehung des Kita-Außengeländes und der Bepflanzungsplanung für einen Naschgarten gestartet.
Anschließend ging es „immer der Nase nach“. Erzieher*innen der Kita Hespe und eine Hospitantin des UBZ Wilde Karde bekamen von Referentin Eva von Löbbecke je zwei kleine Döschen. Ausschließlich anhand des Geruchs sollten nun „Geruchspärchen“ gefunden werden. Nachdem jeder seinen Partner „erschnuppert“ hatte und gemeinsam analysiert worden war, welche Gerüche sich in den Döschen befanden, ging es wieder nach draußen. Jeder bekam eine leere Dose und sollte nun selber einen Geruch suchen. Der jeweilige Partner musste den diesen dann auf dem Kita-Gelände wiederfinden. Der Geruch von Rindenmulch, einem Pilz und einem Stück von einem Walnussbaumzweig waren z.T. gar nicht so leicht zu erraten. Nach einigen sehr interessanten Informationen zum Geruchssinn wurde dieser Teil mit einem kleinen Geruchsquiz abgeschlossen.
Im zweiten Teil war beim „Sockenspiel“ Fingerspitzengefühl gefragt. Jeder bekam eine Socke und suchte auf dem Außengelände etwas, das er in die Socke legte. Anschließend wurden die Socken getauscht und es musste erfühlt werden, was sich in der Socke befindet und dieser Gegenstand gesucht werden. Noch mehr auf sein Gefühl verlassen musste man sich beim anschließenden „Baum finden“. Dazu wurden einem Partner die Augen verbunden und er wurde zu einem bestimmten Baum auf dem Kita-Gelände geführt. Es erforderte viel Konzentration, den Baum so zu betasten, dass er anschließend wiedergefunden werden konnte. Hat er glatte Rinde oder raue? Wie fühlen sich die Blätter an und wie dick ist der Stamm? Finde ich in der Rinde ein Merkmal, das nur dieser eine Baum hat?
Nachdem von den Teilnehmern*innen festgestellt wurde, dass nicht nur das Tasten alleine hilfreich war, um den Baum zu finden, sondern auch das Gehör eine gute Orientierung bei der Suche gab, ging es mit diesem Sinn weiter. Es wurde ein Geräusche-Memory gespielt und Tipps zum Selberbasteln eines solchen Spiels gegeben. Auch das Anlegen einer Geräusch-Landkarte wurde erörtert.
Auf den Geschmack gekommen sind die Teilnehmer*innen im letzten Teil. Mit geschlossenen Augen bekam jeder etwas anderes in den Mund gelegt. Zitrone, Zuckerwürfel, Salzbrezel und Spitzwegerich verkörperten sauer, süß, salzig und bitter. Wo genau im Mund schmecken wir süß oder sauer? Können wir am Geschmack erkennen, was wir im Mund haben? Im Anschluss durften unbekannte Säfte probiert werden. Können die Geschmäcker erraten werden? Wie unterschiedlich schmecken die Früchte, wenn sie verarbeitet sind? Anhand von z.B. Traubensaft, Weintrauben und Rosinen oder Apfelsaft, Äpfel und getrockneten Apfelringen konnte das herausgefunden werden.
Nachdem noch ein letztes Geräusche-Spiel gespielt worden war, bei dem Natur- Geräusche wie unterschiedliche Vogelstimmen oder das Rauschen von Espenzweigen im Wind, vorher ausgeteilten Bildern zugeordnet werden mussten, gab es eine Kurze Feedback-Runde und Frau von Löbbecke verabschiedete die Teilnehmer*innen.
Projekt „Komm mit, wir geh’n nach draußen!“
Fortbildung in der Waldkita am 09.11.2023
Im Rahmen des Projektes „Komm mit, wir geh’n nach draußen!“ fand nach dem ersten Treffen, bei dem die Wünsche und Möglichkeiten in der Umgebung der AWO-Waldkita in Bückeburg besprochen wurden, eine Fortbildung statt. Teilnehmen konnten alle pädagogischen Fachkräfte der fünf teilnehmenden Kindergärten.
Wir trafen uns am 09. November 2023 mit Erzieher/innen aus drei Kindergärten um 14.30 Uhr im Bauwagen der Waldkita. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde, bei der alle Teilnehmer/innen ihren Lieblingsvogel vorstellen durften, ging es gleich zum Thema „Vögel im Winter“. Die Referentin, Eva von Löbbecke, hatte einen Schaukasten mit Vogelpräparaten mitgebracht. Es waren Vögel, die allgemein bekannt sind, wie die Amsel, der Buntspecht oder Grünfink. Aber auch unbekanntere Vögel, wie das Wintergoldhähnchen oder der Zeisig, konnten von Nahem betrachtet werden. Ganz genaues Augenmerk wurde auf die Schnäbel der einzelnen Vögel gelegt, denn: Der Schnabel sagt uns, was der Vogel frisst! Körnerfresser (z.B. der Grünfink) haben einen kurzen, kräftigen Schnabel. Die Amsel, die gerne Weichfutter und Beeren frisst, hat einen längeren Schnabel und das Wintergoldhähnchen einen feinen Pinzettenschnabel, mit dem es Insekten erbeuten kann. Nach weiteren Informationen und Angebotsideen zu verschiedenen Vögeln wurden Vogelfutterketten gebastelt.
Bei dem anschließenden Gang über das Gelände erfuhren wir viel über die so ganz anderen
Spielmöglichkeiten und „Spielzeuge“ der Kinder: Ein Haufen mit zusammengetragenen Ästen ist heute eine Bratpfanne und morgen ein Café, nächste Woche vielleicht ein Pferdestall. Die Fantasie der Waldkinder wird hier anschaulich angeregt! Auch ein Bächlein lädt zum Spielen ein. Das war Anlass für unser zweites Thema:
Welche Tiere leben im Bach? Wir lernten einige anhand der „Becherlupenkartei“ kennen und beschäftigten uns anschließend mit der Frage, warum man das Bachwasser nicht verschmutzen darf. Dazu probierten die Teilnehmer/innen mehrere Experimente aus und konnten dann Fragen beantworten, die nicht nur von Kindern gestellt werden: Warum dürfen Öl und Spülmittel nicht in den Bach gelangen? Und wie bekommen wir das Wasser wieder sauber?
"Komm mit, wir geh`n nach draußen"
Komm mit, wir geh’n nach draußen! - Naturerlebnisse vor der Haustür
Ein Projekt mit 5 Kindergärten in Kooperation mit dem Naturpark Weserbergland und der VHS Schaumburg
Komm mit, wir geh’n nach draußen! - Naturerlebnisse vor der Haustür
Ein Projekt mit 5 Kindergärten in Kooperation mit dem Naturpark Weserbergland und der VHS Schaumburg
Am 21.08.2023 fand die Auftaktveranstaltung zu diesem neuen Projekt des UBZ Wilde Karde statt. Fünf Kindergärten trafen sich in den Räumen der VHS Schaumburg im Bückeburger Schloss und entwickelten gemeinsam mit der Projektleiterin Eva von Löbbecke Ideen, welche Naturräume im Umfeld der jeweiligen Kita erforscht werden sollen.
Der Hintergrund:
Viele pädagogische Fachkräfte möchten mit den Kindern gemeinsam die Natur entdecken, nur bietet sich oft kaum eine Gelegenheit dazu. Dabei sind gerade das alltägliche Erleben, Beobachten und Begreifen so wichtig für nachhaltige Lernprozesse. Da setzen wir an: Natur erforschen können wir (fast) überall: Auf dem Kindergartengelände, aber auch in unmittelbarer Umgebung finden wir Käfer, Schnecken, Bäume und Blumen, die es zu erforschen gilt.
Das Programm:
Wir zeigen Ideen und Möglichkeiten auf, wie die pädagogischen Fachkräfte mit den Kindern auf ihrem Kita-Gelände und der unmittelbaren Umgebung Natur erleben können. Nach einer ersten Bestandsaufnahme erkunden wir gemeinsam im Rahmen einer Fortbildung in den jeweiligen Einrichtungen, wo und was es zu entdecken gibt. Ideen und Anregungen, wie die Naturelemente in den Kitaalltag integriert werden können, erfolgt durch die Projektleitung und eine weitere Naturpädagogin.
Das Besondere an diesem Projekt ist der Vernetzungsgedanke: Alle Teilnehmenden können bei den Veranstaltungen in den anderen Kitas hospitieren und damit teilhaben an den Ideen und den Prozessen. Dadurch entsteht ein Netzwerk, das auch in Zukunft weiter gemeinsam agieren kann.
Unser Projektzeitplan:
· Auftaktveranstaltung für alle teilnehmenden Kitas am 21.08.2023 in der VHS Bückeburg (Schloss).
· 3 Termine pro Kita nach Terminabsprache zwischen September 2023 und März 2024
o Bestandsaufnahme
o Fortbildung
o Erprobung in der Praxis mit Kindern
· Abschlussveranstaltung für alle teilnehmenden Kitas im April 2024
Wir halten Sie über den weiteren Projektfortschritt auf dem Laufenden!
Brot backen
An unserem Brotbacktag standen drei verschiedene Sorten Brot zur Auswahl. Wir konnten uns vorher entscheiden, wie viele und welche Brote wir backen möchten. Gebacken wurden unsere Brote im Holzofen. Thomas Köster leitete den Kurs und es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Das ganze Haus roch nach leckerem, frischen Brot und die Brote schmeckten auch sehr gut :0)
Wasserdetektive
In den Räumlichkeiten der VHS in Stadthagen trafen sich 12 Kinder in den Sommerferien, um alles zum Thema "Wasser" zu erforschen.
Die Kinder erforschten
- den Wasserkreislauf
- wie und warum man Wasser sparen sollte
- Wasserverschmutzung und Wasser reinigen
- Wassertiere unter der Stereolupe
- Experimentieren zu den Aggregatzuständen
Es war eine spannende Woche, nicht nur für die Kinder!
Referentinnen: Eva von Löbbecke und Prisca Rüßau
Eröffnungsfeier
Am 13.10.2023 gab es im UBZ Wilde Karde eine kleine Eröffnungsfeier. Mit dabei waren einige Kinder der Kitas und Horteinrichtungen und aus der Freien Schule aus Stadthagen, um an diesem Tag zu kleinen Forschern zu werden.
Verschiedene Stationen zum Forschen und Entdecken waren aufgebaut und wurden von den Kindern mit Begeisterung ausprobiert. Auch die Erwachsenen waren herzlich eingeladen die verschiedenen Stationen auszuprobieren.
Windlichter flechten
Besichtigung der Biogasanlage in Gelldorf
Am 21.03.2024 führte Herr Hinrich Gottschalk uns über die Biogasanlage in Gelldorf.
Herr Gottschalk erklärte wieviel Prozent des Biogases des deutsche Stromverbrauchs schon geliefert wird. Zudem nannte er einige Leistungsdaten der Biogasanlage in Gelldorf und wie Biogas entsteht.
Dabei beantwortete er auch die vielen anfallenden Fragen.
Die Eule kann einziehen
Nachdem schon länger auf dem Dachboden Eulengewölle gefunden wurde, war klar - ein Eulenkasten muss her. In einer Projektwoche hat eine Klasse der BBS Stadthagen dann einen Eulenkasten nach Bauanleitung des Nabus gebaut.
Die Dorfgemeinschaft Echtorf brachte diesen Kasten dann mit vereinten Kräften auf den Dachboden. Nun hat die Eule ein bequemes Quartier.
Tag des offenen Denkmals
Am Tag des offenen Denkmals stellt sich das "Umweltbildungszentrum Wilde Karde" erstmalig vor.
Das von der Gemeinde Seggebruch im Jahr 2020 erworbene Gebäude, wird seitdem unter Mitwirkung ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer saniert. Stallabmauerungen,
nachträgliche Einbauten und Verkleidungen wurden bereits entfernt, sowie Fußböden
für den neuen Aufbau ausgehoben.
Nach der Sanierung soll es als Umweltbildungszentrum und Dorfgemeinschaftshaus dienen.
Kinder und Erwachsene wurden aufgefordert ihr Wissen anhand von Wildblumen zu testen. Auch ein Mikroskop stand zur Verfügung, mit dem Libellenflügel, Federn, Samen, Blätter und alles was so gefunden wurde, erforscht werden konnte.
Futterglocken selbst herstellen – Hilfe für heimische Vögel im Winter
Vor allem bei Temperaturen unter null Grad freuen sich Vögel über zusätzliche Energielieferungen. Dazu eigenen sich "Futterglocken", die schnell und einfach hergestellt werden können.
An diesem Nachmittag stellte jedes Kind eine Futterglocke für den heimischen Garten oder Balkon her. Neben der Fettfuttermischung, die zusammengestellt und angerührt wurden, musste der Tontopf zum Befüllen und Aufhängen vorbereitet werden.
Wer ein Vogelhäuschen zu Hause hat, konnte auch noch ein einfaches Rezept zur Herstellung von günstigem Vogelfutter für Wildvögel ausprobieren.
An der Futterglocke lassen sich dann wunderbar die heimischen Wintervögel beobachten. Kennt Ihr alle gefiederten Besucher in Eurem Garten? Wir lernten sie an diesem Nachmittag kennen.