Der Herbstwald für Familien

Am 10. Oktober 2025 erkundeten Kinder mit ihren Eltern den Herbstwald bei Schloss Baum. Bei schönstem Herbstwetter wurden Tiere im Laub, im Moos, in der Erde und in alten Baumstämmen entdeckt und in der Becherlupe genau untersucht. 

Der Erdläufer war ziemlich schnell, da musste man flink sein, um ihn zu fangen. Die Kellerasseln ließen sich einfach fallen, wenn wir ein Stück Rinde umdrehten und die Regenwürmer versuchten, sich schnell wieder in der Erde zu verstecken. Schön anzusehen waren die dicken Mistkäfer, die blau und violett in der Herbstsonne glänzten. Die Kinder erfuhren, dass all die kleinen Tiere wichtig für den Waldboden sind. Wenn Asseln, Regenwürmer und Co. nicht wären, würde niemand das Laub zu Erde verwandeln und keiner die Hasenköttelchen verwerten.

Großen Spaß machte es den Kindern (und den Eltern) blind einen Baum zu ertasten und zu versuchen, ihn danach wiederzufinden. Es fühlt sich toll an, einen alten dicken Baum zu umarmen und seine Rinde genau zu ertasten. 

Beim Eichhörnchenspiel wurden die Kinder selbst zu Eichhörnchen und mussten ihren Wintervorrat im Wald gut verstecken. Aber gar nicht so einfach, alle Nüsse nachher wiederzufinden!
Im Vorteil waren diejenigen, die viele Nüsse in ein Versteck legten. Sie fanden alle ihre Nüsse wieder. Nicht so viel Glück hatte die Gruppe, die immer nur ein oder zwei Nüsse versteckte. Da blieben am Ende viele Nüsse unentdeckt. Wer weiß wie viele Nussbäume im nächsten Jahr im Wald wachsen werden? 
So ist es auch in der Natur: Größere Verstecke finden Eichhörnchen besser wieder als kleine Verstecke. Und aus den nicht gefundenen Nüssen können wieder neue Bäume wachsen. Bei den Kindern war es aber nicht schlimm - sie teilten sich die Nüsse am Ende, so dass niemand "hungern" musste.